Fantasy Tennis Wimbledon 2026: So bewegt man sich Viertel für Viertel

FantatennisJun 265 min
Fantasy Tennis Wimbledon 2026: So bewegt man sich Viertel für Viertel

Das Herrentableau steht, und mit dem verletzungsbedingten Aus von Alcaraz sind die Hierarchien weicher geworden. Um euch im Fantasy zu orientieren, haben wir das Tableau in seine vier Viertel zerlegt: für jedes ein Top, an dem kein Weg vorbeiführt, ein Semi-Top als Garantie, ein zu meidender Flop und ein Low Budget aus der fünften oder sechsten Kategorie, auf den man wenige Credits setzen kann. Alles abgewogen an nur zwei Dingen: wie viel sie kosten und gegen wen sie spielen.

Erstes Viertel: Sinner / Medvedev

Top: Sinner J. (36 Cr). Das freieste Viertel des Tableaus fällt ausgerechnet dem Weltranglistenersten zu. Ein machbarer Auftakt gegen Kecmanovic und kein eklatantes Hindernis vor den späten Runden. Mit 36 Credits ist er teuer, aber er ist das solideste Rückgrat, das Fantasy Tennis bieten kann.

Semi-Top: Paul T. (15 Cr). Tommy ist ein echter Rasenspieler, flaches und schnelles Spiel, perfekt für den Rasen. Eine machbare Tableauseite und ein auf Rasen alles andere als unbesiegbarer Medvedev als Bezugspunkt der Sektion. Mit 15 Credits ist er die klassische Brücke zwischen den hohen und niedrigen Kategorien.

Zu meidender Flop: Medvedev D. (24 Cr). Vierundzwanzig Credits sind zu viel für jemanden, der auf Rasen ausrutscht, sich schwertut, die Beine zu beugen, und selten überzeugt. Dazu ein heikler Auftakt gegen Cilic. Großer Name, falscher Preis für diesen Belag.

Low Budget: Struff J. (5 Cr, Kategorie 6). Der Deutsche ist ein Bomber und trifft zum Auftakt auf Baez, einen reinen Sandplatzspieler: auf Rasen ist das fast eine Vorlage. Fünf Credits für einen Aufschlag, der ihn auf dem Rasen ein paar Runden weit tragen kann: minimaler Einsatz, konkretes Potenzial.

Zweites Viertel: Auger-Aliassime / Djokovic

Top: Auger-Aliassime F. (27 Cr). Felix kommt aus dem Halbfinale von Halle mit einem verheerenden Aufschlag und dem nötigen Selbstvertrauen. Ein weiches Debüt gegen Walton und ein wie für den Rasen geschaffenes Spiel. Mit 27 Credits ist er eine der sinnvollsten Investitionen im Tableau.

Semi-Top: Djokovic N. (29 Cr). Auf der gegenüberliegenden Seite des Viertels steht der König von Wimbledon. Das Alter schreitet voran, aber mit dem Aus von Alcaraz bleibt seine Erfahrung auf diesen Plätzen eine fast absolute Garantie. Wenn das Budget reicht, ist er der Name, der nicht enttäuscht.

Zu meidender Flop: Rublev A. (18 Cr). Achtzehn Credits für einen Spieler, der auf Rasen festfährt und im Kopf weiter schwankt. Ein alles andere als einfacher Auftakt gegen Safiullin und ein Belag, der seine Schwächen verstärkt. Zu viel Risiko für diesen Preis.

Low Budget: Marozsan F. (4 Cr, Kategorie 5). Exquisite Hände und eine bequeme erste Runde gegen Tirante, einen Sandplatzmann. Vier Credits für ein Talent, das an seinem Tag die Bank sprengt. Erwähnenswert auch Fonseca (14 Cr) als junge Wette und Tarvet (1 Cr), der aus der Quali gekommene Publikumsliebling.

Drittes Viertel: de Minaur / Shelton

Top: Shelton B. (28 Cr). Aufschlag und Power, ein eigens für den Rasen gebautes Spiel. Untere Sektion des Viertels und ein machbarer Auftakt: Ben hat alles, um weit zu kommen. Mit 28 Credits ist er das verlässlichste Top dieses Tableauteils.

Semi-Top: Cobolli F. (22 Cr). Der Italiener kommt selbstbewusst und trifft zum Auftakt auf Navone, einen auf Rasen wenig wohlfühlenden Sandplatzspieler. Eine spielbare Tableauseite, um ein großes Turnier aufzubauen. Mit 22 Credits ist er das Semi-Top mit dem besten Verhältnis von Qualität und Auslosung in der Zone.

Zu meidender Flop: Fils A. (22 Cr). Zweiundzwanzig Credits für einen noch zu entschlüsselnden Rasen. Pures Talent, aber auf diesem Belag ist er unausgereift und in einer dicht besetzten Sektion riskiert er, früh den Preis zu zahlen. Besser auf anderen Plätzen auf ihn warten.

Low Budget: Mannarino A. (7 Cr, Kategorie 5). Auf Rasen verwandelt er sich und zieht zum Auftakt Droguet, noch unausgereift: eine machbare Runde. Sieben Credits puren Könnens auf einem Belag, der der seine ist. Low-Alternative: Mpetshi Perricard (5 Cr), ein Rasenaufschlag und eine machbare erste Runde gegen Hanfmann.

Viertes Viertel: Fritz / Zverev

Top: Zverev A. (31 Cr). Nummer zwei der Setzliste, untere Sektion und ein weiches Debüt gegen Blockx. Sasha hat die Solidität, um bis zum Ende zu kommen, und mit 31 Credits ist er das Referenz-Top dieses Viertels.

Semi-Top: Fritz T. (28 Cr). Halle-Finalist, ein perfekter Aufschlag für den Rasen, aber Achtung: zum Auftakt trifft er auf Draper, zumindest auf dem Papier eine Falle, auch wenn der Brite außer Form anreist. Übersteht er die Hürde, gehört ihm die obere Sektion. Mit 28 Credits ist er eine Garantie mit anfänglichem Fragezeichen.

Zu meidender Flop: Bublik A. (22 Cr). Zweiundzwanzig Credits pures Roulette. Er kann jeden schlagen oder in der ersten Runde ausscheiden (ein heißer Auftakt gegen Kokkinakis). Für ein Team, das Solidität sucht, ist er der Name, den man den Gegnern überlässt.

Low Budget: Diallo G. (5 Cr, Kategorie 6). Der Kanadier ist ein explosiver Athlet mit einem linkshändigen Aufschlag, der auf Rasen schwer wiegt, und im Auftakt gegen Bonzi startet er auf Augenhöhe. Fünf Credits für einen aufstrebenden Spieler, der mindestens eine wertvolle Runde schenken kann.

Vier Viertel, vier Karten, um sich zu bewegen. Die Regel bleibt eine: Credits werden dort ausgegeben, wo die Auslosung sie begleitet. Dann entscheidet natürlich der Platz.