Sinner sagt Cincinnati ab: Das rechte Knie stoppt die Nummer eins

Jannik Sinner sagt seine Teilnahme am Masters 1000 in Cincinnati ab, das vom 13. bis 23. August stattfindet. Die Ankündigung kam am Sonntag, dem 9. August:
„Mein rechtes Knie bereitet mir Beschwerden, und trotz der harten Arbeit mit meinem medizinischen Team muss ich akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin, anzutreten.“
Die Nummer eins der Weltrangliste hat seit dem 12. Juli kein offizielles Match mehr bestritten, dem Tag des Wimbledon-Finales, das er gegen Alexander Zverev 6-7(7-9), 7-6(7-2), 6-3, 6-4 gewann, seinem fünften Slam-Titel und dem zweiten in Folge auf dem Londoner Rasen. Bereits Ende Juli hatte er sich von der Meldeliste in Montreal gestrichen, eine Entscheidung, die seine Serie von sechs in Folge gewonnenen Masters-1000-Titeln beendete. Mit der Absage für Ohio verliert er zudem die 2025 erzielten Punkte, als er im Finale gegen Carlos Alcaraz nach wenigen Spielen aufgeben musste.
Cincinnati bleibt ohne die ersten beiden Spieler der Weltrangliste. Carlos Alcaraz hatte seinen Rückzug bereits einige Tage zuvor bekanntgegeben, wegen der Handgelenksverletzung, die ihn seit April außer Gefecht setzt. Die Nummer eins der Setzliste geht damit an Zverev.
Sinners Plan konzentriert sich jetzt ganz auf die US Open, die am 30. August beginnen. Er kommt dorthin, ohne ein einziges Match auf amerikanischem Hartplatz bestritten zu haben, dafür mit drei vollen Wochen Arbeit am Knie. Sein Vorsprung in der Weltrangliste erlaubt ihm diesen Luxus: Da Alcaraz seit dem Frühjahr pausiert, steht Platz eins in New York nicht zur Debatte.


