Alcaraz im Visier: Die Yacht-Fotos und der Vorwurf des Influencers

Carlos Alcaraz ist nach der Veröffentlichung einiger Fotos ins Zentrum der Kontroverse geraten, die ihn an Bord seiner zehn Millionen Euro teuren Yacht entlang der Amalfiküste in Begleitung der Spanierin Claudia Canals zeigen. Die Aufnahmen, Mitte Juli von der spanischen Zeitschrift Semana veröffentlicht, machten schnell in den sozialen Medien die Runde und befeuerten die Gerüchte über eine neue Beziehung, die von der Nummer zwei der Welt nie bestätigt wurde.
Was den Klatsch zum Fall machte, war der italienische Influencer Alessandro Rossetti, der in seinen Instagram-Storys die Karriere des Spaniers als "fast vorbei" bezeichnete. Laut Rossetti habe das mondäne Leben des Murcianers, geprägt von ständigen Partys, ihn das Niveau gekostet, das ihn zum Champion gemacht hatte – ein seiner Meinung nach inzwischen unumkehrbarer Niedergang.
Die Kritik kommt in einem heiklen Moment. Alcaraz spielt seit dem 14. April nicht mehr, als er wegen eines Problems am rechten Handgelenk beim ATP 500 in Barcelona aufhören musste – eine Verletzung, die ihn zwang, die Internazionali d'Italia, Roland Garros, Wimbledon und das Masters 1000 in Montreal zu verpassen. Mitte Juli kamen aus Spanien jedoch ermutigendere Andeutungen über seine Genesung, wobei der Spanier ein Comeback auf dem amerikanischen Hartplatz im Hinblick auf die US Open anstrebt.
Die dreißigjährige Barcelonerin Claudia Canals ist eine digitale Unternehmerin und Content-Creatorin, die 2025 die Agentur CC Studio gründete. Weder sie noch Alcaraz haben sich zur Natur ihrer Beziehung geäußert.
Es ist bemerkenswert, wie ein Sommerfoto zu einem öffentlichen Prozess werden kann. Alcaraz hat mehrfach das Recht eingefordert, das Leben abseits des Platzes zu genießen, und mit dreiundzwanzig Jahren und sieben bereits gewonnenen Grand-Slam-Titeln in der Vitrine klingt das Urteil über seine Karriere zumindest verfrüht.


