BOSS Open startet: Stuttgart eröffnet die Rasensaison mit einem starbesetzten 250er-Feld

Die BOSS Open in Stuttgart heben den Vorhang für die Rasensaison: Vom 8. bis 14. Juni richtet der Tennis Club Weissenhof ein ATP 250 aus, das auf dem Papier kaum Konkurrenz in seiner Kategorie hat. An der Spitze des Tableaus steht Alexander Zverev, der Topfavorit vor einem Feld, das außerdem Ben Shelton, Taylor Fritz, Alexander Bublik, Jiri Lehecka und den Italiener Flavio Cobolli aufbietet.
Fritz tritt als Titelverteidiger an. Vor einem Jahr holte er den Pokal, indem er ausgerechnet Zverev im Finale mit 6-3, 7-6(0) besiegte — sein fünfter Sieg in Folge gegen den Deutschen. Diesmal ist er an Nummer drei gesetzt, hinter Shelton, und eine Revanche mit dem Deutschen bleibt eines der mit Spannung erwarteten Duelle des Tableaus.
Für Cobolli, die Nummer sechs der Setzliste, ist es die Bestätigung eines Jahres 2026, in dem er sich in den Top 15 etabliert hat. Rasen bleibt der Belag, auf dem der Italiener noch Konstanz finden muss, und Stuttgart kommt im richtigen Moment, um sich vor Wimbledon zu testen. Unter den ungesetzten Teilnehmern sticht Jakub Mensik hervor, die Nummer 27 der Weltrangliste: ein unbequemer Gegner für jeden, der ihn in der ersten Runde zieht.
Kapitel Wildcard: Mit dabei ist Nick Kyrgios, der seine stockende Rückkehr auf die Tour fortsetzt und einen Belag wiederfindet — den schnellen, niedrigen deutschen Rasen —, auf dem sein Tennis noch immer wehtun kann. Seine Präsenz erklärt zusammen mit der von Fritz und Shelton, warum das 250er-Turnier von Stuttgart als eines der hochkarätigsten der Saison gilt: ein Durchgangsturnier auf dem Weg nach Wimbledon, das für ein paar Tage weit mehr zu wiegen scheint als seine Kategorie.


