Cinà Scheitert In Kitzbühel: Italien Ohne Vertreter Im Hauptfeld

NewsJul 212 min
Cinà Scheitert In Kitzbühel: Italien Ohne Vertreter Im Hauptfeld

Federico Cinà wurde in der ersten Runde des ATP 250 in Kitzbühel von Facundo Diaz Acosta noch abgefangen: 6-4, 3-6, 4-6 in zwei Stunden und neun Minuten, nachdem er den ersten Satz gewonnen und auch im dritten in Führung gegangen war. Mit seinem Ausscheiden hat Italien keine Vertreter mehr im Hauptfeld.

Der neunzehnjährige Palermitaner war über die Qualifikation ins Hauptfeld gelangt, wo er den Polen Daniel Michalski und anschließend im Derby Lorenzo Giustino bezwang. Gegen den Argentinier, einen Sandplatzspezialisten, hatte er die richtigen Voraussetzungen geschaffen: den ersten Satz mit 6-4 nach Hause gebracht, dann ein 2-0-Start im dritten Durchgang dank eines Breaks, das er mit einem sehenswerten Halbvolley abschloss.

Von da an änderte sich jedoch die Dynamik der Partie. Diaz Acosta glich den Rückstand sofort aus und nutzte den Einbruch des Italieners, der in den entscheidenden Momenten unerzwungene Fehler häufte und den Argentinier davonziehen ließ. Im zweiten Satz hatte sich die Aufholjagd bereits angedeutet, und im dritten setzte sie sich durch, ohne dass Cinà die Begegnung wieder offen gestalten konnte.

Es bleibt die Enttäuschung über ein Match, das der junge Italiener über weite Strecken in der Hand hatte, aber auch das Zeichen einer aufsteigenden Entwicklung: die mit Siegen gemeisterte Qualifikation zeugt von einem Talent, das lernt, dem Niveau der ATP-Turniere standzuhalten, auch wenn das Ende einen bitteren Beigeschmack hinterlässt. Diaz Acosta seinerseits sichert sich die zweite Runde gegen Alexander Bublik.