Sinner kehrt in Turin auf den Platz zurück: Erster Knietest vor Peking

NewsSep 82 min
Sinner kehrt in Turin auf den Platz zurück: Erster Knietest vor Peking

Jannik Sinner ist am Montag, den 7. September, auf den Plätzen des Circolo Stampa Sporting in Turin zum ersten Mal wieder aufs Feld zurückgekehrt, seine erste Trainingseinheit mit Schläger in der Hand, seit er auf die US Open verzichtet hat. Die Nummer eins der Welt arbeitete mit einigen Mitgliedern seines Teams und hielt an, um Autogramme für die Fans zu geben, die gekommen waren, um ihn zu sehen.

Das Problem im rechten Knie hat ihm den ganzen amerikanischen Sommer gekostet. Forfait in Montreal am 24. Juli, dann in Cincinnati am 9. August, schließlich der am 21. August verkündete Verzicht auf die US Open. Die Untersuchungen ergaben keine strukturellen Schäden: Es handelt sich um eine belastungsbedingte Sehnenentzündung, und das medizinische Team hatte ihm bis zum 6. September eine Trainingspause verordnet. In den vergangenen Wochen war Sinner mehrfach im J|Medical in Turin zur Behandlung.

Am Sonntag war er beim Großen Preis von Monza und am Abend im Allianz Stadium bei Juventus-Milan. Wer ihn nach dem Knie fragte, bekam die Antwort „alles in Ordnung", denselben Satz wiederholte er bei beiden Auftritten. Am Tag darauf stand er auf dem Tennisplatz.

Das erklärte Ziel bleibt der China Open von Peking, das ATP-500-Turnier vom 30. September bis 6. Oktober, gefolgt vom Masters 1000 in Shanghai. Das Comeback ist nicht bestätigt und hängt davon ab, wie das Knie in den kommenden Wochen auf die Belastung reagiert: Zwischen dem ersten Ballwechsel in Turin und dem Start des chinesischen Turniers liegen etwas mehr als drei Wochen.

Der Kalender zum Saisonende wiegt schwer. Nach Asien folgen Wien, Paris und die Finals in Turin, und Sinner hat bereits drei Turniere in Folge ausgelassen. Eine erste Einheit in einem Stadtclub sagt über die Form noch nichts aus. Sie zeigt aber, dass der Termin 6. September eingehalten wurde.